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Kommt die Finanzkrise 2026? Was Anleger jetzt über Europa wissen müssen

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Kommt die Finanzkrise 2026? Was Anleger jetzt über Europa wissen müssen

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Die Frage taucht immer häufiger im Internet und in den sozialen Medien auf. Kommt die Finanzkrise 2026? Dabei zeichnen IWF und OECD ein eher nüchternes Bild. Moderates Weltwachstum (~2,5 %), sinkende Inflation (~3,5 %) und eine Eurozone, die knapp über 0,9 % stagniert. Keine Crashprognose.

Trotzdem steigt die Nervosität. Aus drei Gründen:

Schulden: Die USA steuern 2026 auf jährliche Zinskosten von über 1 Billion Dollar zu. Europa kämpft mit höheren Refinanzierungen – und mit Vertrauen.

Handel: Der Welthandel dürfte laut Allianz Trade von +2 % (2025) auf nur noch +0,6 % einbrechen, ein Risiko für Deutschlands Geschäftsmodell.

Finanzarchitektur: Basel-III-Regeln werden verschoben, Schattenbanken wachsen weiter, Private Debt hat sich seit 2007 verzehnfacht.

Einige dieser Muster erinnern an die Finanzkrise 2008. Risiken entstehen nicht durch Schlagzeilen, sondern durch Strukturen.

Die entscheidende Frage ist daher nicht, ob 2026 eine Finanzkrise kommt. Vielmehr muss man sich jetzt fragen: Wie verletzlich ist Europa und wie stark hängt Ihr eigenes Portfolio an genau diesen Mechaniken?

Kommt die Finanzkrise 2026 – Alles auf einen Blick

  • 2026 wird wahrscheinlich kein neues 2008, aber ein Belastungstest für Europa.
  • Steigende Zinskosten machen Staatsverschuldung wieder zu einem realen Risiko.
  • Der Welthandel verliert deutlich an Tempo und belastet exportabhängige Länder.
  • Klassische sichere Häfen reagieren 2026 weniger zuverlässig als erwartet.
  • Marktunabhängige Renditequellen gewinnen an Bedeutung, weil sie nicht von Marktzyklen abhängen.

1. Kommt 2026 wirklich eine Finanzkrise oder ist es nur ein Schreckgespenst?

Die große Mehrheit der Wirtschaftsprognosen sagt: Keine Finanzkrise. Zumindest keine im klassischen Sinn, also kein Lehman, kein panikartiger Systemstillstand.

  • Der IWF rechnet 2026 mit einem globalen Wachstum von rund 2,5 %.
  • Die Inflation soll sich im G20-Schnitt Richtung 3,2–3,6 % bewegen.
  • Europa wächst schwach, aber positiv: knapp 0,9–1 %.

Das klingt auf den ersten Blick stabil, doch diese Stabilität ist brüchig.

Europa befindet sich nämlich in einem Umfeld, das nicht nach Krise aussieht, aber nach Risiko riecht. Entscheidend ist der Unterschied:

  • Eine Rezession ist eine Delle.
  • Eine Finanzkrise ist ein Vertrauensbruch.
  • Eine Schuldenkrise ist ein politisches Risiko mit finanzieller Sprengkraft.

2026 bewegt sich Europa genau zwischen diesen drei Ebenen. Kein akutes Feuer, aber viele Zündquellen.

Ein Beispiel:

Deutschland stagniert seit Jahren, Frankreich kämpft mit der Schuldenquote, Italien mit der Refinanzierung. Gleichzeitig verliert der Welthandel an Tempo, und die Bankenregeln, die nach 2008 Stabilität garantieren sollten, werden erneut aufgeweicht.

Analysten sprechen daher zunehmend von „Stagflation light“: wenig Wachstum, zähe Inflation, hohe Zinsen. Ein Umfeld, das selten einen Crash auslöst, aber die Wahrscheinlichkeit für Kettenreaktionen erhöht.

Wie viele Schocks kann Europa verkraften, bevor Vertrauen zu einer der entscheidenden Variablen wird?

2. Wie unterscheiden sich Rezession, Schuldenkrise und Finanzkrise – und warum das 2026 entscheidend ist

Viele Diskussionen über eine „Finanzkrise 2026“ scheitern daran, dass die Begriffe durcheinandergeraten. Wer die Mechanik versteht, kann Risiken besser einordnen und Chancen besser erkennen.

1. Rezession als die wirtschaftliche Delle

Eine Rezession ist simpel. Die Wirtschaft schrumpft. Unternehmen investieren weniger, Konsumenten sparen, Exportländer leiden. Genau das passiert gerade in Deutschland, ersichtlich an dramatischen Gewinneinbrüchen der einstmals großen Player der Industrie, wie Porsche, Daimler und Co. und der steigenden Insolvenzraten.

Wichtig dennoch:
Rezessionen sind unangenehm, aber normal. Sie gehören zum Konjunkturzyklus. Märkte korrigieren, aber das System bleibt stabil.

2026-Sicht
Europa bewegt sich bereits nahe an der Stagnation, aber ohne akute Abrisskante.
Was heißt das? Rezession ist möglich, aber kein Systembruch.

  1. Schuldenkrise, wenn Staaten Vertrauen verlieren

Eine Schuldenkrise entsteht, wenn Investoren Zweifel haben, dass Staaten ihre Schulden refinanzieren können. Dann steigen Risikoaufschläge, Anleihekosten explodieren, politische Stabilität wird zum finanziellen Faktor.

Warum Europa 2026 empfindlich ist:

  • Frankreichs Schuldenquote steigt seit Jahren und fällt in einem Umfeld hoher Zinsen stärker ins Gewicht.
  • Italien hängt seit langem am langen Ende der Zinskurve.
  • Die USA steuern ab 2026 auf über 1 Billion Dollar Zinskosten jährlich zu und globale Kapitalmärkte reagieren darauf.

“Eine Schuldenkrise ist kein wirtschaftliches Problem. Sie ist ein Vertrauensproblem. Und Vertrauen ist 2026 knapper als Wachstum.”

  1. Finanzkrise als der Systemschock

Eine Finanzkrise beginnt dort, wo Rezession und Schuldenkrise zusammenlaufen und Banken oder Finanzmärkte das Vertrauen verlieren.

Was sind Charakteristika einer Finanzkrise? 

  • Liquidität versiegt.
  • Märkte verlieren in kurzer Zeit massiv an Wert.
  • Staaten müssen eingreifen.

2008 war genau so ein Fall. Riskante Produkte, extreme Hebel, fallende Immobilienpreise und zu wenig Eigenkapital. Der Unterschied zu heute?  Die Risiken sitzen an anderen Stellen.

2026 wären die möglichen Auslöser eher:

  • Schattenbanken (Private Debt, Non-Bank-Lender)
  • Stagflation (zähes Wachstum + hohe Zinsen)
  • geopolitische Schocks
  • Regulierungs-Lücken durch verschobene Basel-III-Elemente
  • Bewertungsrisiken im Tech- und KI-Sektor

Damit entsteht ein anderes Krisenprofil: weniger explosiv, aber breiter.

Was bedeutet das für Anleger?

Der Mehrwert dieser Unterscheidung ist enorm:

  • Wer nur auf Rezession schaut, unterschätzt politische Risiken.
  • Wer nur auf Schulden schaut, übersieht die Rolle der Banken.
  • Wer nur auf Crash-Szenarien starrt, verpasst Marktchancen.

Die Wahrheit liegt dazwischen. 2026 ist kein Jahr, das nach Krise schreit. Aber ein Jahr, das Stabilität nicht mehr garantieren kann.

  • Risiken sind nicht binär (Crash ja/nein), sondern mechanisch.
  • Portfolios müssen Schocks absorbieren können, die nicht aus der Wirtschaft, sondern aus Politik, Regulierung oder Finanzierungsketten kommen.
  • Und klassische Diversifikation reicht in solchen Phasen oft nicht aus.

3. Drei Gründe warum 2026 trotzdem anfällig für einen Finanzcrash ist

Auf den ersten Blick wirkt 2026 wie ein Jahr der langsamen Erholung. Doch unter der Oberfläche baut sich ein Risiko-Mix auf, der Europa verletzlicher macht als viele Prognosen vermuten lassen. Drei Faktoren stechen heraus und keiner davon hat mit klassischer Konjunktur zu tun.

Der erste Risikotreiber ist die Staatsverschuldung. 

Sie war jahrzehntelang ein abstrakter Wert in Berichten, doch im Umfeld höherer Zinsen wird sie wieder zur realen Belastung. Die USA steuern ab 2026 auf jährliche Zinskosten von über einer Billion Dollar zu, ein historischer Wert, der Kapitalmärkte unruhiger macht. Auch Europa ist nicht immun. Länder wie Frankreich oder Italien zahlen heute für die gleichen Schulden deutlich höhere Prämien, und jeder weitere Zinsschritt erhöht den Druck. Eine Schuldenkrise entsteht nicht durch Zahlen, sondern durch verlorenes Vertrauen. Und Vertrauen ist 2026 eine deutlich knappere Ressource als Wachstum.

Der zweite Risikofaktor ist der Welthandel, der 2026 so stark bremst wie seit der globalen Finanzkrise nicht mehr. 

Nachdem 2025 noch vorgezogene Lieferungen, KI-Investitionen und „Hamsterkäufe“ der US-Wirtschaft die Zahlen stabil hielten, folgt nun die Quittung für die Zollpolitik. Experten erwarten, dass das Wachstum des Welthandels von +2 % auf nur noch +0,6 % fällt. Für eine stark exportorientierte Volkswirtschaft wie Deutschland bedeutet das weniger Nachfrage, weniger Planungssicherheit und mehr Abhängigkeit von geopolitischen Entscheidungen. Handelskrisen wirken selten abrupt, sie schleichen sich ein, bis die Effekte unübersehbar werden.

Der dritte Risikotreiber liegt im Finanzsystem selbst. 

Die Regeln, die nach 2008 als Bollwerk gegen Instabilität geschaffen wurden, bröckeln erneut. In der EU wurde die Umsetzung zentraler Basel-III-Elemente verschoben, Schattenbanken wachsen schneller als die Aufsicht hinterherkommt, und der Private-Debt-Markt hat sich seit 2007 verzehnfacht. Viele dieser Kreditstrukturen finanzieren heute KI-Projekte, Cloud-Infrastruktur oder hochbewertete Tech-Modelle. Wenn nur einer dieser Bereiche ins Stocken gerät, trifft das ein System, das weniger Kapitalpuffer und mehr Auslagerungen besitzt als vor zehn Jahren. Mehr Wachstum erklärt vieles, mehr Risiko erklärt den Rest.

“Gemeinsam erzeugen diese drei Faktoren ein Umfeld, das nicht nach Krise schreit, aber nach Störungen verlangt. Das System steht unter Last. Je schwerer das Gewicht, desto kleiner kann der Auslöser sein.”

4. Wie verletzlich sind Deutschland und die Eurozone?

Europa startet 2026 mit einem strukturellen Handicap. Deutschland wächst seit Jahren kaum, die Industrie verliert Marktanteile, und der Umbau in Energie und Infrastruktur kommt nur langsam voran. Ein Wachstum von rund einem Prozent ist eher Stabilisierung als Signal. Wenn der Welthandel, wie erwartet, auf +0,6 % fällt, trifft das Europas exportorientiertes Kernland direkt.

Frankreich und Italien kämpfen mit einer anderen Art von Verwundbarkeit. Hohe Staatsverschuldung und steigende Refinanzierungskosten. In einem Umfeld höherer Zinsen wird jeder Aufschlag teurer und politisch sensibler. Das erhöht das Risiko eines Vertrauensschocks. Banken wären in einem solchen Szenario direkt betroffen, weil sie große Bestände an heimischen Staatsanleihen halten.

Europa ist damit kein Krisengebiet, aber ein Raum mit erhöhter Empfindlichkeit. Kleine Störungen wirken schneller und tiefer, weil das Fundament aus niedrigerem Wachstum, geopolitischen Risiken und fiskalischen Grenzen besteht.

Wer als Anleger europäisch investiert, sollte die Stabilität Europas schätzen, aber seine Fragilität nicht unterschätzen.

5. Wie würden klassische Anlagen in einer Finanzkrise 2026 reagieren?

Krisen treffen nicht alle Anlagen gleich. 2026 wäre da keine Ausnahme. Doch entscheidend ist: Viele „sichere Häfen“ funktionieren heute anders als noch vor einem Jahrzehnt.

Aktien hätten nach wie vor die höchste Fallhöhe. Besonders betroffen wären Märkte, die vom KI-Boom getragen werden. Bewertungen sind hoch, Investitionen stark kreditfinanziert, und der Private-Debt-Sektor ist seit 2007 um das Zehnfache gewachsen. Wenn dieser Motor stottert, setzt die Korrektur meist dort ein, wo die Erwartungen am größten sind.

Bei Anleihen wäre das Bild differenzierter.

  1. Staatsanleihen: Deutschland bleibt verlässlich, aber hochverschuldete Länder zahlen heute deutlich mehr für neue Schulden. Steigt die Zinslast weiter, wird Vertrauen zur knappen Ressource.
  2. Unternehmensanleihen: Die Spreads sind niedrig, obwohl die globale Unsicherheit zunimmt. Eine Ausweitung wäre weniger Krise als Rückkehr zur Normalität.

Gold bleibt ein psychologischer Anker. Es profitiert von Unsicherheit, geopolitischen Spannungen und sinkenden Realzinsen. Doch Gold schwankt und erzeugt keinen laufenden Ertrag. Es stabilisiert, aber nicht in jeder Woche und nicht in jedem Szenario.

Der US-Dollar zeigt ein neues Muster. Früher war er Reflex: Krise = Dollarstärke. Doch mit US-Zinskosten von über einer Billion Dollar pro Jahr und politischem Druck verliert die Währung etwas vom Nimbus des „sicheren Hafens“. Stabil, ja, aber weniger eindeutig als früher.

Kurz gesagt

  • Aktien reagieren am stärksten.
  • Staatsanleihen sind kein garantiertes Bollwerk.
  • Unternehmensanleihen stehen zwischen Stabilität und Neubewertung.
  • Gold hilft – aber nicht linear.
  • Der Dollar bleibt wichtig, aber nicht unverwundbar.

Und damit wird deutlich: All diese Anlagen schwanken im gleichen System. Unterschiedliche Intensität, gleiche Mechanik. Wer 2026 resilient investieren will, braucht mindestens einen Renditetreiber, der nicht von Zinsen, Bewertungen oder Marktstimmung abhängt.

6. Was heißt marktunabhängig investieren und warum wird das 2026 wichtiger?

Wenn von „Sicherheit“ gesprochen wird, denken viele automatisch an Gold, Cash oder Staatsanleihen. Doch diese Bausteine sind Teil desselben Systems. Sie reagieren auf Zinsen, Inflation, Bewertungen und politische Entscheidungen. 2026 zeigt, wie eng diese Mechanik geworden ist.

Marktunabhängige Investments dagegen folgen einer anderen Logik. Ihre Rendite entsteht nicht, weil ein Kurs steigt, ein Index fällt oder eine Notenbank entscheidet. Sie entsteht, weil ein Ereignis eintritt, unabhängig davon, ob Märkte steigen oder fallen. Die Idee ist simpel.

“Nicht der Markt erzeugt die Rendite, sondern das Ergebnis.”

Typische Merkmale solcher Anlagen:

  • Sie hängen nicht an Börsenzyklen.
  • Sie korrelieren kaum mit Risikoaversion oder Zinserwartungen.
  • Ihre Performance entsteht aus klar definierten Outcomes, nicht aus Stimmungen.

In einem Jahr wie 2026, geprägt von geopolitischer Unsicherheit, Schuldenrisiken und möglichen Bewertungskorrekturen, werden genau diese Eigenschaften wertvoller. Denn klassische Diversifikation über Regionen, Branchen oder Assetklassen verliert an Wirkung, wenn alle diese Bereiche an denselben Stressfaktoren hängen.

Marktunabhängige Strategien brechen diese Logik auf. Sie ersetzen keine Anlageklasse, aber sie stabilisieren das Gesamtbild. Sie geben dem Portfolio einen Teil, der nicht nervös wird, wenn Zinsen, Bewertungen oder Schlagzeilen es werden.

Der zentrale Vorteil?

Die Rendite folgt nicht der Stimmung, sondern der Struktur.

Genau aus diesem Grund rückt Prozessfinanzierung als Beispiel immer stärker in den Fokus professioneller Anleger.

7. Prozessfinanzierung als dritter Weg und wie Sicherheit ohne Börsenlogik funktionieren kann

Prozessfinanzierung wirkt auf den ersten Blick ungewöhnlich, ist aber im Kern einfach. Sponsoren stellen über Plattformen wie AEQUIFIN einen monetären Betrag bereit, damit ein Rechtsfall geführt werden kann. Gewinnt die klagende Partei, beteiligt sich der Kapitalgeber am Erlös. Verliert sie, trägt der Anleger das Risiko, allerdings ohne Nachschusspflicht. Der mögliche Verlust ist auf das eingesetzte Kapital begrenzt.

Damit folgt Prozessfinanzierung einer völlig anderen Mechanik als klassische Investments. Ihre Rendite entsteht nicht durch Zinsen, Konjunktur oder Marktstimmung, sondern durch ein juristisches Ergebnis. Das macht sie für unsichere Marktphasen interessant.

Warum ist die Prozessfinanzierung 2026 besonders relevant ?

  • Rechtsstreitigkeiten nehmen in wirtschaftlichen Abschwüngen eher zu, nicht ab.
  • Die Logik des Ertrags ist unkorreliert zu Aktien, Anleihen oder Gold.
  • Die Entscheidung über Erfolg oder Misserfolg liegt nicht bei der EZB, den USA oder dem Welthandel, sondern bei Gerichten, Vergleichen und Beweislast.

Für Anleger entsteht so ein Baustein, der nicht die gleichen Schwankungen trägt wie der Rest des Portfolios. Während klassische Anlagen 2026 von den gleichen Stressfaktoren bewegt werden, also von Zinsen, Bewertungen und geopolitischen Konflikten, bleibt Prozessfinanzierung weitgehend davon entkoppelt.

Der Markt gilt darüber hinaus als strukturell wachsend. Wirtschaftskonflikte, Vertragsverletzungen und Regulierungsstreitigkeiten nehmen tendenziell zu, nicht ab. Auch Insolvenzen führen oft zu zusätzlichen Fällen, die finanziert werden müssen.

Das Ergebnis ist ein Renditeprofil, das anders funktioniert als das, was viele Anleger kennen:

  • weniger abhängig von Marktzyklen,
  • klarer definierte Erfolgslogik,
  • und ein Impact-Aspekt, der über die reine Rendite hinausgeht – „David gegen Goliath“-Fälle werden überhaupt erst möglich.

Genau diese Kombination erklärt, warum Prozessfinanzierung immer mehr Aufmerksamkeit erhält. Sie ergänzt Portfolios, die sonst fast vollständig von Zins- und Marktschwankungen getrieben sind und ermöglicht weitaus höhere Renditen.

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8. Was Anleger 2026 konkret tun können, unabhängig davon, ob die Finanzkrise kommt

Ob 2026 zur Krise wird oder nur ein Übergangsjahr bleibt, lässt sich nicht exakt prognostizieren. Was Anleger jedoch steuern können, ist die Struktur ihres Portfolios. Und genau hier entscheiden sich Stabilität und Verletzlichkeit.

Der wichtigste Schritt ist die Szenario-Denke. Nicht „Crash ja/nein“, sondern eher, wie reagiert mein Vermögen, wenn eines der zentralen Risiken eintritt? Drei Szenarien liefern Orientierung:

1. Soft Landing

Die Inflation sinkt, das Wachstum bleibt schwach, aber stabil. Aktien entwickeln sich selektiv, Anleihen stabilisieren sich, Gold bleibt solide. In diesem Umfeld geht es vor allem um Balance, nicht um radikale Umschichtung.

2. Stagflation light

Wenig Wachstum, höhere Preise, hohe Zinsen. Anleihen geraten unter Druck, Unternehmensgewinne stagnieren. Gold profitiert, Aktien werden volatil, Kreditmärkte selektiv. Hier hilft ein Baustein, der nicht von Zins- oder Bewertungsnarrativen abhängt.

3. Schulden- oder Finanzstress:

Ein Vertrauensschock trifft einzelne Staaten oder Banken. Staatsanleihen divergieren, Aktien fallen, Liquidität wird zur Prämie. Unkorrelierte Renditequellen gewinnen an Bedeutung, weil sie sich außerhalb der Marktmechanik bewegen.

Aus dieser Logik ergeben sich für Anleger klare Leitfragen:

  • Wovon hängt meine Rendite heute hauptsächlich ab? Zinsen? Bewertungen? Stimmungen?
  • Wie viel meines Vermögens hängt an Europa – und den dortigen politischen Risiken?
  • Wie reagiert mein Portfolio, wenn Tech-Bewertungen korrigieren oder Handelsströme weiter einbrechen?
  • Habe ich mindestens einen Baustein, der unabhängig von Marktrisiken Erträge liefert?

Marktunabhängige Investments wie Prozessfinanzierung erfüllen genau diesen Zweck. Sie fügen dem Portfolio eine zweite Logik hinzu. Neben der Marktlogik (Aktien/Anleihen) entsteht eine Outcome-Logik, die in stressigen Jahren stabilisierend wirkt.

Das Ziel ist nicht, Europa oder die Märkte zu meiden. Das Ziel ist, ein Portfolio zu bauen, das nicht vom selben Risiko dominiert wird.

9. 2026 wird kein Lehman, aber ein Belastungstest

2026 wird mit großer Wahrscheinlichkeit keine Kopie von 2008. Die großen Institutionen rechnen mit moderatem Wachstum und sinkender Inflation, also ein ruhiges Bild, zumindest auf den ersten Blick. Doch unter dieser Oberfläche verdichten sich Risikofaktoren. Wachsende Schulden, ein schwächerer Welthandel, schleppende Reformen in Europa und ein Finanzsystem, das stärker von Schattenbanken als von klassischen Banken getrieben wird.

Wer nur in klassischen Anlageklassen denkt, bleibt in derselben Logik gefangen. Zinsen, Bewertungen, Stimmungen. Wer zusätzlich marktunabhängige Bausteine integriert, schafft eine Ebene, die von diesen Schwankungen kaum berührt wird.

Prozessfinanzierung ist ein solcher Baustein. Die Rendite entsteht aus juristischen Entscheidungen, nicht aus Marktzyklen. In Jahren wie 2026 kann genau das die Stabilität liefern, die herkömmliche Diversifikation nicht mehr garantiert.

Wenn Sie Ihr Portfolio für 2026 robuster aufstellen möchten, lohnt sich ein Blick auf Renditequellen, die nicht von Zins- oder Marktdynamik abhängig sind. Prozessfinanzierung kann dabei ein sinnvoller dritter Weg sein.

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FAQ

Kommt 2026 eine Finanzkrise?

Reading Time: 9 minutes

Nach aktueller Einschätzung der großen Institutionen eher nicht. Dennoch steigt das strukturelle Risiko durch Schulden, schwachen Welthandel und ein anfälliges Finanzsystem.

Wird es 2026 eine Rezession geben?

Reading Time: 9 minutes

Eine leichte Rezession ist möglich, aber kein Basisszenario. Europa bewegt sich jedoch nahe an der Stagnation und reagiert empfindlicher auf Schocks.

Warum gilt 2026 als Belastungstest für Europa?

Reading Time: 9 minutes

Weil mehrere Risikofaktoren gleichzeitig wirken: hohe Staatsverschuldung, steigende Refinanzierungskosten, ein einbrechender Welthandel und eine Finanzarchitektur, die weniger stabil ist als nach 2008 geplant.

Welche Rolle spielen Banken und Schattenbanken?

Reading Time: 9 minutes

Die regulierte Bankenseite ist widerstandsfähiger, aber der stark gewachsene Schattenbank- und Private-Debt-Sektor birgt neue Risiken, die in Stressphasen relevant werden können.

Sind Staatsanleihen 2026 noch sicher?

Reading Time: 9 minutes

Deutschland bleibt verlässlich, doch in hochverschuldeten Ländern steigen die Risikoaufschläge. Sicherheit wird stärker zur Frage des Emittenten als zur Frage der Assetklasse.

Was passiert mit Aktien in einer möglichen Krise?

Reading Time: 9 minutes

Besonders Bereiche mit hohen Bewertungen wie Tech und KI hätten die größte Fallhöhe. Europa wäre weniger dynamisch, aber ebenfalls betroffen.

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